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Ist "Guter Schlaf" wirklich so wichtig?

Aktualisiert: 9. Aug 2019

„Schlaf gut.“ – Das wünscht man sich gegenseitig täglich, doch was ist damit eigentlich gemeint? Wussten Sie, dass sich die Schlafqualität auf Ihr Wohlbefinden und vor allem auch Ihr Training auswirkt?


Dass eine ordentliche Portion Schlaf nicht zu unterschätzen ist, um durch den Tag zu kommen, ist den meisten klar.

Nur ein ausgeruhter Körper ist täglich im Stande, Leistung zu erbringen. Ob am Arbeitsplatz oder beim Sport, ohne genügend Schlaf lassen sich im sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne keine Bäume ausreißen.


Besonders beim Sport ist es wichtig, ausreichend zu schlafen. Nur so ist der Körper fähig, den Belastungen stand zu halten und sich vor allem langfristig anzupassen, sodass Sie Fortschritte machen können.


Schlafmangel schadet langfristig Ihrer Gesundheit!


Daher lohnt es sich, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken.


Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie achten können, um Ihre Schlafqualität zu verbessern und somit ausgeglichen in den Tag zu starten.


Zunächst ist es wichtig zu verstehen, was guten Schlaf ausmacht und wie er sich auf unseren Körper auswirkt.


Regeneration ist ohne Schlaf unmöglich


Ob Krafttraining, lange Wanderungen oder Trubel bei der Arbeit – all diese Dinge können zwar Spaß machen, bedeuten jedoch Stress für unseren Körper.

Das heißt allerdings nicht, dass sie schlicht negativ zu bewerten sind. Im Gegenteil! Zwar werden Stresshormone ausgeschüttet und Energiereserven aufgebraucht, doch diese Reaktion ermöglicht uns natürlich auch eine bessere Leistungsfähigkeit.

Nun müssen nach einer solchen körperlichen oder auch psychischen Herausforderung selbstverständlich die leeren Reserven wieder aufgefüllt werden. Unser Körper braucht Ruhe, um zu regenerieren und schafft dies am besten während dem Schlaf.

Ohne diesen Schlaf wären wir schon bald völlig ausgebrannt und schlapp. Stattdessen gibt er uns immer wieder Kraft, sodass wir schon am nächsten Tag wieder vieles leisten können.


Schlafen statt Vergessen


Richtig gelesen! Schlafen Sie nicht ausreichend, werden Sie automatisch vergesslicher und können sich schlechter Dinge merken und konzentrieren.

Denn während dem Schlaf filtert unser Gehirn die über den Tag gesammelten Eindrücke. Somit wandern für wichtig befundene Informationen und Ereignisse vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis.

Das heißt, Schlaf wirkt nicht nur in Form von Regenerationsprozessen, sondern spielt auch eine essentielle Rolle, damit wir uns wichtige Dinge merken können.


Qualität vor Quantität


Dieser Spruch fruchtet wie in vielen Bereichen auch beim Thema Schlaf. Wie viele Stunden Schlaf der Einzelne benötigt ist nämlich nicht bei jedem gleich. Lassen Sie sich nicht von anderen beeinflussen, denn von Person zu Person ist das unterschiedlich. Möglicherweise haben Sie sogar schon einmal festgestellt, dass Sie sich nach einer Nacht, in der Sie besonders lang geschlafen haben, nicht unbedingt fitter fühlten.


Viel wichtiger ist hingegen die Schlafqualität.


Diese hängt einerseits von äußeren Faktoren ab. Zum Beispiel wird die Schlafqualität durch nächtliche Ruhestörungen, übermäßigen Alkoholgenuss oder auch die falsche Matratze negativ beeinflusst.

Aber auch innere Faktoren beeinträchtigen die Nachtruhe. Haben Sie beispielsweise einen besonders stressigen Tag hinter sich oder aktuell private Probleme, die Ihnen nicht aus dem Kopf gehen, wirkt sich das ebenfalls auf Ihren Schlaf aus.

Daher ist es wichtig, möglichst optimale Bedingungen zu schlafen, damit sich unser Körper voll und ganz erholen kann.


Achten auch Sie einmal bewusst darauf, welche Umstände Ihre persönliche Schlafqualität beeinflussen. Sehen Sie möglicherweise Zusammenhänge und können sich selbst zu besserem Schlaf verhelfen?


Gönnen Sie sich und Ihrem Körper die Ration Schlaf, die Sie brauchen. Sie werden merken , wie Sie sich selbst fitter fühlen und motivierter und ausgeglichener im Leben stehen.